Auf und im Kopf

Bin mehr so für „Im Kopp“ als „Auf’m Kopp“. Deshalb hat das Knu weder Mützen noch Hüte auf.

Außer, wenn’s mal wirklich knackig ist, so im ganz strengen Winter zum Beispiel. Der kommt ja jetzt, und das Oberfell wird ja auch immer lichter. Da darf dann schon ‚mal der Speckdeckel drauf. Also der mit Schieber, weil die Franzosendinger kann ich nicht leiden, weil ich auch keine Franzosen leiden kann. Aber das ist ein anderes Thema. Hüte eh weniger, denn da passt meine restliche Garderobe nicht so doll dazu und auf Pferderennen bin ich nur selten.

Ersteres findet man derweil auch recht selten (Also das mit „Im Kopp“). Ist ja ein bisschen out geworden in unserer „stylischen“ Zeit. Wozu denn auch, denn das hilft einem ja nicht wirklich weiter, wo Oberflächlichkeiten das Wichtigste geworden sind. Um die Gehirnzellen zu trainieren, ist eben auch mehr nötig, als sich für überteuerte 19,90 die Nike-Idiotenkappe aus dem Regal zu ziehen.

Um etwas zu schaffen, gehen für Manchen Jahre drauf, beim Studium oder nebenberuflichem Abschluss zum Beispiel. Und je weniger das gewürdigt wird (und nur Leichtigkeitsthemen in den Medien stattfinden), umso mehr uninteressant wird das für junge Menschen, die sich überlegen, was sie denn ‚mal im Beruf machen wollen. Schade, schade.

Aber da passe ich mich eben an und starte jetzt eine Zweitkarriere als Model mit ordentlich Hut auf dem Kopf. Ihr werdet schon sehen! Und wenn das nicht klappt, dann werde ich einfach Dummschwätzer in der Firma. Upps, das wird aber schwer, da muss ich mich gegen viel Konkurrenz durchsetzen…

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