Qual der Wahl

Schon wieder. Und dabei wollte ich eigentlich mal forsch den Bürgerwillen raushängen lassen, freudig-arsch-erregt zur Wahlurne schreiten und das Richtige tun und damit die Zukunft mitgestalten und mich darauf freuen, dass meine Stimme zählt und mich wichtig fühlen und und und…

Ich weiss auch nicht so recht, warum da keine Euphorie bei mir aufkommen will, bei dieser „Bundestagswahl“. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Vorfreude in den letzten Jahren so oft strapaziert wurde. Irgendwie sind die Pappkameraden ein Spiegelbild von uns selbst (jetzt bitte nicht auf meine Größe und meinen grauen Pelz anspielen), wir sind wohl selbst nicht besser, eben eine arme Gesellschaft. Leider.

Naja, Fehler macht jeder, aber ich mag mich dem Eindruck nicht erwehren, dass in den letzten Tagen vor der Wahl alles mit Medienrummel weggeredet werden soll. Da nehmen sich die etablierten Parteien nicht viel. Und das Knu mag sich nicht einlullen lassen. Jawohl. Hinhopsen werd‘ ich dann doch, ins Wahllokal. Und wer jetzt von euch noch unentschlossen ist, der sollte mal überlegen, wo das Herz schlägt. Also wenn ich an mir so runtergucke, dann weiß ich, auf welcher Seite das ist…

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