Machtentscheid

Wer überhaupt noch Lust am Einschätzen, sei es für seine eigenen Bedürfnisse oder die eines halbwegs funktionierenden Landes hat, der wird bei den „Kandidierenden“ vielleicht sogar zu Scholz tendieren.

Nur ist er der „Geduldete“. Esken und Borjans, mit Hilfe von Super-Kevin und dem verschlagenen Klingbeil an die Parteimacht gekommen, waren auch nie die Lieblinge der SPD-Wähler, taugen nur nicht für jedwede Außenwirkung. Ein ähnlich interner Machtentscheid, wie die des CDU-Vorstands für Laschet und gegen Merz. Nur mit anderen Farben. Wobei ich Söder noch bevorzugen würde.

Denker und Strategen oft intern abserviert, man denke auch an Sahra Wagenknecht bei der Linken. Auch Baerbock/Habeck ist so ein Beispiel. Schon interessant. Und schade, wie sich die Landschaft dadurch in den letzten Jahren ausgedünnt hat. Leistungsprinzip findet man heute wenig, weder in der Wirtschaft noch im politischen Gerangel. Und der Bürger (Zuschauer) muss mit wenig, dem kleineren Übel, zufrieden sein.

Am Ende wird es knappe Mehrheiten geben und man wird Koalitionen und am Ende Köpfe bekommen, die man mit seiner konkreten Stimme vielleicht gar nicht gewollt hat… 🙁

Maske

Manche können eben partout nicht mit Gesichtsschutz.

Das Knu hat’s ja öfter schon gesagt, wer in Pandemiezeiten den Schwurblern anhängt und seine eigene vermeintlich eingeschränkte Freiheit gegenüber der Gesundheit von Kollegen und allen, die er nahe kommt, vorzieht, der gehört bestraft.

Und wenn das Knu durch deren Spinnerei dann zu Hause noch die Eltern ansteckt und denen etwas zustößt, dem Verursacher bricht es das Genick. So einfach ist das.

Seid auf der Hut!

Neue Welt

Drei freie Zeitungen gibt es noch in der Türkei. Viele Menschen leisten trotzdem noch Widerstand. Sie kämpfen nicht mit Gewalt, sondern sagen einfach ihre Meinung. Große Bedenken sind da, wenn deren Verfassung jetzt so verändert wird, wie vom Despoten gewünscht. Man kann es auch schlichter ausdrücken: 200 Jahre Weg in die moderne Zivilisation umsonst. Aber es wird wohl so kommen, auch dann muss es dort weitergehen.

Und viele sehen das anders, das zeigen ja die Flaggenmeere, wenn Erdowahn auftritt. Fanatische Fans. Hoffentlich gehen ihnen noch die Augen auf. Damit sie nicht so enden wie viele Jugendliche, die in Haft gesteckt werden, nur weil sie „Hayir“-Flyer verteilen. Ein „Nein“ ist jetzt mit Terrorismus gleichgesetzt. Genauso werden von seinen AKP-Vasallen ganze Staaten diffamiert.

Einfach nur lächerlich, die dämlichen Wahlkampfslogans auf Tourismusmessen hierzulande. Eigentlich könnte ich es auch lassen und es mir egal sein. Habe eine recht differenzierte Meinung darüber, wie es hierzulande mit dem Zusammenleben mit Leuten aus verschiedenen Herkunftsländern so läuft. Aber so einen Heilsbringer hat echt niemand verdient.

Und überall ist der Ton rauher geworden. Da kann man sich gerne auch andere Länder anschauen und die EU auch. Trump, Brexit, Putin, na schön Dank! Ganz neue Ideen wie Epistokratie kommen auf. Auf der anderen Seite fühlen sich viele nicht einbezogen und finden Raute falten und übermäßige politische Korrektness nur zu wenig. Das macht schon ein bisschen Sorge, also wie es in den nächsten Jahren weitergeht. Hmm, und betrifft mich dann am Ende doch noch 😉 …

Euer Knu

Traurig

Es gibt da ein paar Sachen, die gehen gar nicht. Zum Beispiel, wenn man Versprechungen macht und die dann nicht eingehalten werden. Oder auf Arbeit wird man immer wieder unter fadenscheinigen Argumenten in die Ecke gedrängt. Das ist ganz böse.

Ihr habt das vielleicht auch schon ‚mal erlebt, wenn nicht, dann habt ihr es wahrscheinlich nur nicht mitgekriegt. Denn irgendein „Freund“ oder Feind arbeitet immer im Hintergrund.

Aber da heißt es trotzdem weiterleben und irgendwo standhaft bleiben. Ich halt es da mit zwei Alternativen, die eine ist das mit dem Durchhalten, die andere mit dem Notbremse ziehen. Je nach Chancen eben. Schade, dass es für das Knu und Freunde wieder soweit ist…

Gewisse Dinge

Also es gibt da gewisse Dinge, die kann man nachvollziehen. Das Knu kommt ja so vom Dorf und möchte in seiner Kultur leben. Nicht in einer fremden, weil es sich da nicht wohl fühlt. Das ist aber nur menschlich und geht wahrscheinlich in Ordnung.

Wo auch immer wir da hinsteuern und was wir in Punkto Multikulti vertragen wollen, offener Fremdenhass gehört sicher nicht zu diesen Dingen, die wir uns anheim machen sollten. Und deshalb ist es gut, ab und zu daran zu erinnern, wie es früher war. Wer noch kann, fragt seine Oma!
 

Heute vor 25 Jahren

Da gab es die ersten wirklich großen Demonstrationen in Leipzig. In einer Woche (vor 25 Jahren) werden es dann 70.000 sein.

Das und die „ganz kleinen“ Details weiß ich auch nicht mehr so genau, denn es ist schon lange her. Aber die Medien berichten gerade. Was ich aber noch genau weiß (weil das Knu damals 18 Menschenjahre alt war) ist, dass Wochen vorher schon Leute im Vogtland (Plauen, Auerbach, Falkenstein usw.) unterwegs waren, um öffentliche Plätze zu „besetzen“. Geschichte wird eben immer etwas „zurechtgerückt“, weil sie ja von denen am besten verbreitet werden kann, welche gerade am Ruder sind. In diesem Fall wollen wir aber ‚mal ein Auge zudrücken, denn die „Heldenstadt“ Leipzig hat wohl einen großen Anteil an den damaligen Ereignissen.

Unsere Youngsters haben das längst vergessen, wissen weder, wie BRD oder DDR ausgeschrieben wird und die NRW-Kids glauben, Schleswig-Holstein gehört zu den „Neuen Bundesländern“. Das ist traurig, aber wohl irgendwo auch der Lauf der Zeit. Vielleicht liegt es ja an den Jahren, vielleicht aber auch an unserer tollen Allgemeinbildung in diesen Tagen.

Ich denke gerne an meine Kinderjahre in der DDR zurück, habe dort nichts vermisst. Denke auch gerne an die „Wendejahre“ im Jugendalter zurück, welche aufregend waren und mir neue Möglichkeiten gebracht haben. Sonst wäre es jetzt nicht so, wie es eben ist. Und weil dieses Thema gerade jetzt wieder „aufgewärmt“ wird, muss ich leider nochmal langweilen. Denn die Gedanken an damals kommen wieder frisch hoch…

Sorry, die Westpäckchen haben zwar gut nach parfümierter Seife gerochen. Es ist aber eben nicht richtig, dass wir in einem „Überwachungsstaat“ jeden Tag überlegt haben, wie wir die Panzersperren zum heiligen Land im Westen überwinden könnten. Das ist einfach Quatsch. Und Quatsch bleibt Quatsch, auch, wenn man ihn in eine bunte Verpackung steckt und in Siegermentalität über den Äther schickt. Vielmehr wollten wir Gerechtigkeit. Im eigenen Land. OK, viele von uns wollten auch ein einziges Deutschland. Nichts von dem war aber über Jahre erreichbar, erst in 89 haben sich Dinge gebündelt und dann ging es schnell. Und in dieser Schnelligkeit sind viele Dinge glattgebügelt worden. Das ist Geschichte.

Das Knu ist jedenfalls schon vorher zum Opportunisten erzogen worden. Nach außen angepasst und nach innen treu. Gut, dass wir nicht mehr in einem Regime leben. Aber ich habe mir gegenseitigen Respekt und ein anständiges Zusammenleben als einen der hauptsächlichsten Vorteile „in der Zeit nach der Wende“ erwartet. Onkel Ben’s-Reis und Fa-Seife waren mir ziemlich egal. Hmm, und was haben wir jetzt und sind wir wirklich zufrieden?