Schunkeln auf Bestellung

Da ist es wieder, das öffentliche zur Schau tragen angestrengter Fröhlichkeit.

Karneval, Fastnacht und Fasching werfen ihre Schatten. Nein, ich mag nicht Schunkeln auf Befehl. Die, die es mögen, die sollen es tun. Aber nehmen wir doch nur mal so ganz theoretisch an, mir ist gerade nicht nach Lachen, da wird es dann auch nicht besser, wenn die greisen „Höhner“ auf der Bühne einen abzappeln. Natürlich muss man auch kein Schlauberger sein, um zu wissen, dass das Motto immer dann Programm wird, wenn sich verdienen lässt. So auch mit der Schunkel-Fraktion.

Aber gemein ist es schon, wird man doch mehr oder weniger offensiv bis ins Wohnzimmer damit belastet. Also wenn die fünfte Jahreszeit im Feststall (ähm Festsaal) und in Umzügen kulminiert und über den Funk geblasen wird. Aber auch das halt ich aus. Man hat schließlich die Wahl! Da schalte ich eben zum „Bullshit-Universum“ auf Tele5 oder zu „Aliens versus Predator“. Ist quasi das bessere Bildungsfernsehen dann.

Aber Moment mal, hat dieses sabbernde Alien etwa eine Kappe mit Glitzersteinen auf? Ach du Schreck, da bin ich doch glatt auf der „Inthronisation des Prinzenpaares“ gelandet! Jetzt hilft nur noch Stroh-Rum intravenös oder das Abhacken einer Hand. Frei nach der Theorie, dass der größere Schmerz den kleineren verdrängt. Alternativ kann man natürlich noch den Chefredakteur zu Hause besuchen…

Deshalb ein gepresstes „Helau!“ und aber auch ein schönes
Wochenende aus der konfettifreien Zone euch allen!

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