Autokorrektur

Also erst wollte ich nicht ‚ran an den Speck. Aber dann ‚hab ich mir doch eine zugelegt. Also so eine Autokorrektur.

Beim Schreiben nervt die ja manchmal, weil sie eben einfach ‚mal was korrigiert. Aber die Autokorrektur gibt es jetzt auch als Implantat. So wie den Universalübersetzer bei Star Trek, da geht alles ganz automatisch. Und da viele meiner Arbeitskollegen eine haben, hab‘ ich mir probeweise auch eine einsetzen lassen. Man muss ja mithalten können.

Und wirklich, gerade als ich gestern gefragt wurde „Kommst Du mit auf die Feier?“ und ich mit „Scheiße nein!“ antworten wollte, kam aus mir ein korrigiertes „Also echt gerne, aber ich muss ‚mal sehen, ob ich die Zeit finde!“ heraus. Und nachdem auf die Frage „Wie findest Du eigentlich unsere neue Errungenschaft?“ statt einem „Ihr habt doch den Arsch offen!“ ein „Ihr habt da echt was erreicht!“ aus mir heraussprudelte, wusste ich, das Ganze funktioniert einwandfrei. Keine Beanstandung bei der „Übersetzung“ also. Und irgendwie bin ich jetzt in kurzer Zeit total beliebt geworden. Bei den Löchern, ähhm, Vorbildern. Absolut positiver Nebeneffekt also.

Blöd nur, wenn sich mehrere „Implantate“ gegenseitig und auf Dauer unterhalten. Da gehen dann die Inhalte verloren. Kriegt man aber erst so richtig mit, wenn man wieder abschaltet. Ich hab‘ also wieder alles entfernen lassen, war einfach zu anstrengend. Vielleicht ordere ich demnächst aber die Version mit Schalter, dann kann ich bei Bedarf…

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