Bereit

Und das Bäumchen ist nun auch bereit. Ein künstliches, hat sich irgendwo bewährt. Auch wenn es nicht so ganz der Tradition entspricht.

Aber das mit dem Baum ist eh ein heidnischer Brauch. Hmm, die Weihnachtsgeschichte kenne ich schon, weil ich mich eben für alle Dinge interessiere. Ich muss dabei auch kein Christ im Glauben sein, um dem Fest am Jahresende etwas abgewinnen zu können. Vielmehr merkt man immer wieder, dass was besonders „gute Christen“ postulieren, nur Schall und Rauch ist. Weil die meist ganz schön Leichen im Keller haben. Da halte ich es lieber mit den Menschen, die mir selbst teuer sind. Und da ist mir der Grundstücksnachbar näher als der Papst.

Besinnlich muss es aber schon sein. Ob der fette Santa durch den Schornstein passt, ist mir ziemlich egal. Mein Weihnachten ist jedenfalls kein amerikanisches. Sondern eines mit Familie und Leuten, die ganz normal sind. Und einem nicht das Leben schwer machen, sondern einspringen, wo Not am Mann ist. Die hat man nicht zuletzt in dieser Zeit gerne um sich…
 

Buch der Buecher

Das Knu kennt ja einige Sprüche und ist auch divers spruchresistent. Aber da hat es den Tipp bekommen, dass man auch die Bibel nicht so unterschätzen sollte.

Weil da findet sich einiges. Wie zum Beispiel „Auge um Auge…“. Ja, das ist doch mal was, da will ich mich bei meinen „Freunden“ dran halten! Will ja ein guter (Christ) sein. Hmm, aber da gibt es dann noch den hier, wo man wiederum gnädig sein darf: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Das stimmt auch, leider oft erlebt.
Gebe also zu, einiges ist tatsächlich auch heute noch aus dem Leben geschnitten, was unsere bestverkaufte Schriftensammlung so hergibt. Mag man dazu stehen, wie man möchte. Ich glaub‘ ja eher, dass das alles so ein bisschen den Bach runter gegangen ist, weil eben das Bodenpersonal so schlecht hantiert.

Aber weil wir grad‘ so zwanglos drüber sprechen, hier eine absolut griffige Stelle, ganz ohne Flachs und unverändert, aus <1.Korinther, 13, 4-7> weil sie so dermaßen schön ist:

=== Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid,
sie prahlt nicht
und schaut nicht auf andere herab.
Liebe ist nicht verletzend
und sie sucht nicht den eigenen Vorteil.
Sie lässt sich nicht reizen
und ist nicht nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht
sondern freut sich,
wenn die Wahrheit siegt.
Die Liebe ist bereit,
alles zu verzeihen.
Sie glaubt alles,
sie vertraut immer
und verliert niemals die Hoffnung. ===